Von Berlin nach Paris: Das Reference Festival kommt zur Art Basel

Von Berlin nach Paris: Das Reference Festival kommt zur Art Basel

Unter dem Titel „Freie Kunst“ bespielt die Paris Edition vom 22. bis 25. Oktober verschiedene Orte der Stadt mit Talks, Performances, Installationen, Ausstellungen, Screenings, Workshops und Clubnächten. (Foto: Moritz Krauth)

Auf einem Parkplatz in Neukölln fing alles an. 2019 war das, als Mumi Haiati und seine Kreativ- und Kommunikationsagentur zum ersten Mal das Reference Festival veranstalteten. Das Event, das stets eine Vielzahl an kreativen Disziplinen sowie unterschiedliche Formate über mehrere Tage zusammenbrachte, ist seitdem weit gekommen.

Bis nach Paris, um genau zu sein. Parallel zur kommenden Art Basel Ende Oktober wird das Reference Festival erstmals in der französischen Hauptstadt stattfinden. Unter dem Titel „Freie Kunst“ bespielt die Paris Edition vom 22. bis 25. Oktober verschiedene Orte der Stadt mit Talks, Performances, Installationen, Ausstellungen, Screenings, Workshops und Clubnächten. Die Verbindung zu Berlin bleibt: Schon während der Art Week in Berlin Anfang September läutete man mit der After-Party zur Ausstellungseröffnung von Maurizio Cattelans Schau „Night“ in der neuen Nationalgalerie das Event ein. Die Party fand im temporären Berliner Pop-up des Pariser Clubs „Silencio“ statt. Dessen Gründer Arnaud Frisch wird auch die Pariser Events unterstützen: Sein neuer Club FVTVR in der Cité de la Mode et du Design dient als einer der zentralen Orte des Reference Festivals.

Zu den Teilnehmer:innen und Gestalter:innen gehören unter anderem Hans Ulrich Obrist, Klaus Biesenbach, Donna Huanca, Julian Charrière, Bjarne Melgaard, Dozie Kanu, Shayne Oliver, Florentina Holzinger, Bocci, Bill Kouligas und Richie Hawtin. Weitere Projekte entstehen gemeinsam mit dem kommenden Pina Bausch Centre. Ein kuratorisches Komitee bestehend aus Marc Spiegler, ehemals Global Director der Art Basel, der Autorin und Kuratorin Victoria Camblin sowie dem Autoren und Künstler Nicholas Korody hat das Programm gestaltet.

Der Titel „Freie Kunst“ unterstreicht dabei den experimentellen Ansatz, mit dem die Erschaffung kreativer Projekte und Begegnungen vorangetrieben wird.